Rosinen-Vollkornbrot

Portionen: 1 Gesamtzeit: 2 Stunden 45 Min. Schwierigkeit: Mittelschwer
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Dieses leckere Brot schenkt in der kalten Jahreszeit einen Hauch Wärme.

Wer liebt nicht den Duft von frisch gebackenem Brot – besonders, wenn er eine leicht fruchtige und aromatische Note hat? Dieses Rosinen-Vollkornbrot ist ein Klassiker, der die herzhafte Textur von Vollkornmehl perfekt mit der natürlichen Süße der saftigen Rosinen vereint. Kardamom und Koriandersamen geben dem ganzen einen Hauch von Orient. Das Rosinen-Vollkornbrot passt sowohl zum Frühstück als auch als Beilage. Das Brot eignet sich auch super für eine bewusste Ernährung.

Warum Vollkorn? Mehr als nur Sättigung

Der Schlüssel zu diesem Rosinen-Vollkornbrot liegt im Vollkornmehl. Im Gegensatz zu Weißmehl, bei dem nur der Mehlkörper vermahlen wird, enthält Vollkorn das gesamte Korn – also auch Keimling und Schale. Das macht es reich an Ballaststoffen, B-Vitaminen und Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen und Zink. Diese Ballaststoffe sorgen für eine langanhaltende Sättigung und unterstützen eine gesunde Verdauung.

Gesundheitlicher Mehrwert
  • Langanhaltende Sättigung: Die Ballaststoffe verlangsamen die Verdauung und lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, was Heißhungerattacken vorbeugt.
  • Verdauungsfördernd: Die Fasern unterstützen aktiv eine gesunde Darmtätigkeit
  • Vielseitige Getreidesorten: Du kannst verschiedene Vollkornmehle verwenden, z. B. Dinkel-Vollkornmehl für eine mildere Note oder Roggen-Vollkornmehl für ein kräftigeres, dunkleres Aroma.
Backtipps für das perfekte Ergebnis

Das Backen eines Vollkornbrotes unterscheidet sich leicht vom Backen klassischer Weißbrote, da die Schalenbestandteile des Mehls das Klebegerüst beinflussen.

  1. Geduld beim Kneten: Vollkornteige sind allgemein fester und benötigen auch etwas längere Knetzeiten, um das Klebeeiweiß (Gluten) gut zu entwickeln und einen stabilen Teig zu formen.
  2. Lange Gehzeit: Gib dem Teig genügend Zeit zum Gehen. Der höhere Schalenanteil im Vollkornmehl erschwert zwar das Aufgehen, aber ein langsamer und warmer Gärprozess (oft „Stockgare“ genannt) führt zu einem besseren Volumen und einem intensiveren und ausgewogenen Aroma. Ideal sind kühle Temperaturen über einen längeren Zeitraum.
  3. Feuchtigkeit ist wichtig: Das Brot vor dem Backen mit Wasser zu bestäuben / bestreichen und evtl. eine Schale mit Wasser in den Ofen zu stellen, hält die Kruste knusprig und das Innere saftig. Du kannst das Brot auch kurz vor Ende der Backzeit mit etwas flüssiger Butter bestreichen, um einen schönen Glanz zu erzielen.
  4. Die Klopfprobe: Wenn das Brot beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt, ist es fertig. Lass es vollständig auf einem Rost abkühlen, damit sich das Aroma optimal entfalten kann.
Vielseitig genießen

Das Brot schmeckt pur, leicht getoastet mit etwas Marmelade oder leicht mit Butter bestrichen wunderbar. Es harmoniert aber auch wunderbar mit herzhaften Belägen, z. B. mit einem cremigen Frischkäse oder einem würzigen Käse wie Ziegenkäse oder Gouda. Auch Räucherschinken oder luftgetrocknete Salami schmecken erstaunlich gut dazu.

Probiere es am besten aus und backe Dein eigenes Rosinen-Vollkornbrot. Du wirst den Unterschied schmecken – ein Brot, das gesund, sättigend und einfach unwiderstehlich lecker ist. Es ist der Beweis, dass gesundes Backen keineswegs auf Kosten des Geschmacks gehen muss.

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Rosinen-Vollkornbrot

Das Brot besteht aus zwei Vollkornmehlen, wodurch das Brot lange sättigend ist. Ich verwende Buttermilch für das Brot - diese kann aber auch durch normale Milch ersetzt werden; allerdings schmeckt das Brot dann etwas süßlicher, da die Buttermilch ein wenig Säure mit hineinbringt. Für die schöne Farbe und ein tolles Aroma sorgt weiterhin der Zuckerrübensirup, der übrigens gerade bei älteren Rezepten oft Anwendung findet. Die spezielle Würze von Kardamom, Koriander und Rosinen, die ich unter den Teig mische, verleihen dem Brot einen außergewöhnlichen Geschmack, der sowohl zu herzhaften auch zu süßen Brotbelägen passt.

Rosinen-Vollkornbrot-@Frau-Tam-Tam.
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Vorbereitungszeit 30 Min. Zubereitungszeit 50 Min. Ruhezeit 85 Min. Gesamtzeit 2 Stunden 45 Min. Schwierigkeit: Mittelschwer Cooking Temp: 220  C Portionen: 1 Ungefähre Kosten: € 5,80 Kalorien: 2942 Beste Saison: Herbst, Winter

Zutaten

Zubereitung:

  1. Vorteig herstellen:

    Gebe die Buttermilch in einen kleinen Topf und erwärme sie zusammen mit dem Zuckerrübensirup.
    Die Masse soll nur leicht warm werden, dass sich der Sirup auflöst - nicht kochen!
  2. Siebe beide Mehlsorten in eine große Rührschüssel und vermische sie miteinander. Drücke eine Mulde in die Mitte und bröckle die Hefe hinein.

  3. Gebe 6 EL der lauwarmen Buttermilchmischung in die Mulde mit der Hefe und verrühre beides miteinander. Decke die Schüssel ab und lass den Vorteil an einem warmen Ort 15 Min. gehen.

  4. Hefeteig kneten und Fertigstellung:

    Gebe die restlichen Zutaten nach der Gehzeit mit in die Schüssel und verknete alles gut miteinander.

    Der Teig ist ein schwerer Teig - das kommt vom Vollkorn im Mehl. Halte aber durch und knete den Teig mindestens 10 Min. Hefeteig sollte immer mindestens 10 Min. geknetet werden.
  5. Decke den Teig dann luftdicht ab und lasse ihn an einem warmen Ort 1 Std. gehen.

  6. Nach der Gehzeit knetest Du den Teig nochmal gut durch. Fette eine 30 cm-Kastenform ein, fülle den Teig hinein und lasse ihn abgedeckt nochmal 30 Min. gehen. 

    "Gut Ding' will Weile haben"
  7. Heize den Ofen inzwischen auf 220° C O. / U. oder 200° C Umluft vor.

  8. Schiebe das Brot in der Form in den Ofen und backe es für 50 Min. auf der untersten Schiene.

  9. Lass das Rosinen-Vollkornbrot nach dem Backen 10 Min. in der Form und stürze es dann vorsichtig auf ein Gitter. Lass es dort erst komplett auskühlen, bevor Du es anschneidest.

    Ob das Brot innen gar ist, merkst Du, indem du von außen an das Brot klopfst (wie, als wenn Du an einer Tür anklopfst). Klingt es innen hohl, ist es durchgebacken.

Nährwertangaben

Portionen 1

Portionsgröße 100 g


Menge pro Portion
Kalorien 245kcal
% Täglicher Wert*
Fett insgesamt 1.5g3%
Gesamte Kohlenhydrate 46.8g16%
Eiweiß 7.4g15%

* * Die täglichen Prozentwerte basieren auf einer Diät mit 2.000 Kalorien. Deine täglichen Werte können je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.

Schlüsselwörter: Vollkornmehl, Brot,
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FAQs

Alle aufklappen:

Kann ich statt frischer Hefe auch Trockenhefe verwenden?

Ja das geht. Du musst im Verhältnis 1:3 rechnen, d. h. 1 Teil Trockenhefe entspricht 3 Teilen frischer Hefe. Da im Rezept für 1 Brot 50 g frische Hefe gebraucht werden, ersetzt Du sie durch rund 16,6 g Trockenhefe.

Mische die Trockenhefe aber direkt mit dem Mehl und den anderen Zutaten. Sie muss nicht vorher in Flüssigkeit aufgelöst werden. Den Schritt zur Herstellung des Vorteigs sparst Du dir dann.

Kann ich statt der Gewürz-Samen auch gemahlene Gewürze verwenden?

Ja das geht. Du musst aber auch hier die Menge variieren, da gemahlene Gewürze feiner sind und die Aromen stärker freisetzen. Verwende daher in etwa nur die Hälfte bis max. 2/3 der ursprünglichen Menge.

Hier im Rezept werden 0,5 TL (also 1/2 TL) zerstoßene Koriander- und Kardamom-Samen benötigt. Du nimmt dann hier 0,25 TL (also 1/4 TL) von den gemahlenen Gewürzen. 

Kann ich das Brot auch in einer Brotbackform backen?

Grundsätzlich ja - allerdings sollte sie dann die gleichen Maße wie eine 30 cm-Kastenform haben. Ich habe es selbst schon in einer Brotbackform versucht; leider quoll der Teig hier über (sodass man auch gar keinen Deckel aufsetzen konnte) und in der Mitte war es aufgrund der Höhe nicht durchgebacken und oben zu dunkel.

Ich rate Dir daher, bei der angegebenen Form zu bleiben.

Das Brot ist schon etwas abgekühlt. Warum soll ich warten, bis es komplett kalt ist?

Ich kann nachvollziehen, dass man am liebsten sein selbst gebackenes Brot gleich probieren möchte - gerade wenn der Duft von frisch gebackenem Brot durch die Räume strömt. Aber:

  1. Sobald das Brot beim Schneiden noch warm ist, fällt es beim Schneiden leicht auseinander. Das kommt daher, dass das Brot innen drin noch feucht ist und beim Abkühlen sozusagen noch "weiterbackt". Wenn Du es jetzt zu früh anschneidest, wird die Krume klebrig, teigig und dicht, sodass der Dampf, der beim Backen entstanden ist, nicht entweichen kann und sich im Inneren sammelt.
  2. Du bekommst aus den vorgenannten Gründen Bauchschmerzen oder Beschwerden beim Verdauen, da die Stärke aus dem Mehl sich erst nach dem Abkühlen verfestigt und das Gebackene bekömmlich macht. Dasselbe gilt für rohe Teigwaren.

2 Comments

  1. Mega! Dein neuer Blog ist so schön geworden und auch der Kochmodus bei den Rezepten und die klickbaren Zutaten sind toll! Das Rezept für das Brot klingt super – werde ich am Wochenende ausprobieren! Liebe Grüße






    1. Vielen lieben Dank Steffi! Das freut mich zu hören. In so einem Blog steckt ja auch immer eine ganze Menge Arbeit – ebenso in den Beiträgen. Ich freue mich sehr, wenn das entsprechend gewürdigt wird und ich ein so positives Feedback bekomme. Sag doch gerne Bescheid, wie das Brot geworden ist und viel Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes.

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